Naturheilpraxis Angela Will
Naturheilpraxis Angela Will

Prinzipien der Homöopathie

 

 

Grundsätze der Homöopathie

 

 

  • Simile Regel:                                                              

       "Similia similibus curentur", d.h. Ähnliches werde durch Ähnliches

         geheilt

 

  • Prüfung am Gesunden:                                                      

​        Ein homöopathisches Mittel muss bei einem gesunden Menschen

         genau die Symptome erzeugen können, die bei einem Kranken

         geheilt werden sollen

 

  • Gabenlehre:                                                                      

       Die Dosierung des Arzneimittels muss genau an den individuellen

        Zustand des Patienten angepasst sein

 

 

 

 

 

Homöopathisches Heilmittel

 

 

●  Das Heilmittel muss beim Gesunden der Krankheit
    ähnliche Symptome hervorbringen können. Es muss
    also in der Lage sein, eine „Kunstkrankheit zu
    erzeugen.

 

●  Diese Kunstkrankheit muss etwas stärker sein als die
    natürliche Krankheit

 

 

 

 

 

Wirkung homöopathischer Mittel​

 


Erstwirkung: Wirkung, die eine Substanz primär auf den
   Organismus ausübt
(Diese Wirkung wird von der Schulmedizin zur
   Therapie genutzt)

 

   z.B. Coffea zur Anregung bei Müdigkeit

 


Nachwirkung: Die Erstwirkung ruft im Organismus eine
   Gegenreaktion hervor, welche in der Homöopathie die eigentliche
   Heilwirkung darstellt

 

   z.B Coffea zur Beruhigung bei Schlaflosigkeit

 


● Die Dosis des homöopathischen Mittels ist so klein, dass
   in den meisten Fällen die Erstwirkung kaum spürbar ist.

 

 

 

 

 

Erstwirkung – Nachwirkung

 


Schulmedizin: Arzneimittel muss Symptome erzeugen, die denen  

   der Erkrankung entgegengesetzt sind („contraria contraribus

   curentur“), da diese Erstwirkung die Heilung bewirken soll


   z.B. Coffea zur Anregung gegen Müdigkeit

 


Homöopathie: Arzneimittel muss Symptome erzeugen, die denen der

   Erkrankung ähnlich sind („similia similibus curentur“), da erst die
   Nachwirkung die Heilung bewirken soll


   z.B. Coffea zur Beruhigung bei Schlaflosigkeit

 

 

 

 

Arzneimittelprüfung am Gesunden

 


Neben dem "Simile-Prinzip" ist die Prüfung von Arzneisubstanzen am    gesunden Menschen der zweite wichtige Grundpfeiler der Homöopathie.Durch sie können Voraussagen gemacht werden, welche Symptome bei der Anwendung dieser Substanz am Kranken geheilt werden können.

 

 

Voraussetzungen, die ein Arzneimittel erfüllen muss, um als  

   Prüfsubstanz eingesetzt zu werden:      

 

   Die Identität und Reinheit der Substanz müssen geprüft sein und den        Vorschriften des "Homöopathischen Arzneibuches" entsprechen

 

 


Vorraussetzungen, die ein Prüfer erfüllen muss, um zu

   einer Prüfung zugelassen zu werden:


      - Gesundheit, Glaubhaftigkeit und Gewissenhaftigkeit


      - Ausreichende Sprachgewandtheit, um die bei der Prüfung      

         auftretenden Symptome genau beschreiben zu können


      - Gesunde Lebensführung, um zu verhindern dass störenden                      Einflüsse von außen das Ergebnis beeinträchtigen

 

 

 

 

Materia Medica - Repertorium

 


Materia Medica: Beschreibt alle ermittelten Symptome eines

                             homöopathischen Arzneimittels

                        


Repertorium: Ordnet diese Symptome systematisch nach einem

                            Kopf-zu Fuß-Schema und hilft damit, aus den am

                            Patienten beobachteten Symptome auf ein passendes

                            Homöopathikum zu schließen

 


                          

 

Quellen für Einträge in Materia Medica

 


Arzneimittelprüfung am Gesunden


Vergiftungssymptome: Symptome, die bei Patienten beobachtet
   wurden, die sich eine Vergiftung zugezogen haben


Heilungssymptome: Symptome, die im Rahmen einer AMP oder
   Behandlung „mitgeheilt“ wurden.


Klinische Erfahrungen: Heilungserfahrungen am Krankenbett. Oft
   handelt es sich um schulmedizinische Diagnosen oder
   Krankheitsbezeichnungen


Konstitutionelle Merkmale: z.B. blond, blauäugig, phlegmatisch…
   Das sind Eigenschaften aus klinischen Beobachtungen, die einen
   Hinweis darauf geben können, bei welchem Typ Mensch sich ein AM
   besonders gut bewährt hat.

 

 

Die zuverlässigsten Symptome sind solche, die bei einer Arzneimittelprüfung am gesunden Menschen aufgetreten sind und mehrmals bei Kranken schon geheilt wurden ("verifizierte Symptome" )

 

 

 

 

 

 

 

Ausgangssubstanzen für homöopathische Arzneimittel

 

 

Pflanzen und Pflanzenteile (ca 80%) z.B. Arnica, Chinarinde


Tiere oder tierische Substanzen (ca 5%) z.B. Apis, Sepia


Mineralien (ca 15%) z.B. Aurum, Plumbum


Stoffgemische z.B. Petroleum, Ammonium carbonicum


Nosoden d.h. Krankheitserreger oder deren
   Stoffwechselpodukte / patholog. Absonderungen...
   z.B. Psorinum, Tuberkulinum


Sonstige Ausgangsstoffe z.B. Pilze und Flechten

 

 

 

 

 

 

Arzneimittelherstellung

 


C-Potenzen = Centessimal-Potenzen, 1:100 :

 

  • 1 Teil Urtinktur + 99 Teile Ethanol/Wasser….(Verschütteln) =

        Potenz C 1

 

  • 1 Teil C 1 Lsg + 99 Teile Ethanol/Wasser….(Verschütteln) =

        Potenz C 2  u.s.w.

 

 

 

D-Potenzen = Dezimal-Potenzen, 1:10 :

 

  • 1 Teil Urtinktur + 9 Teile Ethanol/Wasser….(Verschütteln) =

        Potenz D 1

  • 1 Teil C 1 Lsg   +  9Teile Ethanol/Wasser….(Verschütteln) =

        Potenz D 2  u.s.w.

 

 


   Das Potenzieren bzw. Dynamisieren einer homöopathischen
   Arznei besteht in einem stufenweisen Verdünnen und Verschütteln

 

 

 

 

 

 

 

Grundlagen der Dosierung

 

 

  • Optimale Einstiegspotenz: C 30 (Vorraussetzung: das Mittel passt!)

        Eine Dosis von 3 Glob. oder 1Tbl. oder 5Tropfen geben

 

 

  •  Wirkdauer: keine allgemeinen Angaben möglich.

         In Akutfällen ist die Wirkung oft kürzer, in chronischen Fällen meist

         länger

 

 

  •  Wichtig: keine neue Gabe während einer Besserung !

                          

  • Reaktion auf Mittelgabe genau beobachten (siehe Kapitel "Verlaufsbeurteilung")

        Dann erst entscheiden, ob Wiederholung des Mittels erfolgt oder ob           das Mittel gewechselt wird bzw. ob die Therapie beendet ist 

 

 

 

 

 

 

 

Lagerung von homöopathischen Mitteln

 


Trocken und bei Raumtemperatur


● Vor Sonnenlicht und starken Gerüchen geschützt


Nicht in der Nähe von Steckdosen, Stromleitungen,
   Elektrogeräten und Handys

 

 

 

 

 

Wichtig für homöop. Behandlung

 


● Richtige Einschätzung des Krankheitsprozesses


● Auswahl des Homöopathikums nach dem „Simile-Prinzip“


● Passende Gabengröße


Heilungshindernisse beseitigen (siehe Kapitel "Heilungshindernisse)

 

 


„Mach`s nach, aber mach`s genau nach“
(Samuel Hahnemann)

 

 

 

 

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Strengenbergstraße 36
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Nach §3 des deutschen Heilmittelwerberechtes  weise ich darauf hin, dass es sich bei den hier vorgestellten Methoden um Verfahren der Erfahrungsmedizin handelt, die wissenschaftlich umstritten und schulmedizinisch nicht anerkannt sind.

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