Naturheilpraxis Angela Will
Naturheilpraxis Angela Will

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Phosphorus (Gelber Phosphor):

 

Phosphor ist eine weißliche bis gelbe, durchscheinende Substanz, die sich bei Kontakt mit Licht spontan entzünden kann. Beim Verbrennen bilden sich giftige Dämpfe. Als Reinsubstanz verätzt Phosphor die Augen, die Haut und die Atemwege. Als homöopathisches Medikament hat Phosphorus sehr vielseitige Wirkungen im ganzen Organismus und spielt für den Energietransport zwischen den Zellen eine wichtige Rolle.

 

  • Mögliche Indikationen: z.B. Atemwegserkrankungen / Blutungsneigung / Schwächezustände nach Erkrankungen / Schleimhautentzündungen

  • Ursachen: z.B. erschöpfende Erkrankungen / Verlust von Körpersäften / heftige Emotionen

  • Gemüt: Überempfindlichkeit aller Sinne (bis „hellseherisch“) / schreckhaft / Angst vor Gewitter, Alleinsein, Dunkelheit, Gespenster / sehr mitfühlend / liebenswürdig, kontaktfreudig, aufgeschlossen, interessiert / kreativ

  • Leitsymptome: Blutungsneigung / brennende Schmerzen / Durst auf kaltes Wasser, das aber evtl. sofort wieder erbrochen wird / Erbrechen von eben Gegessenem, sobald es im Magen warm wird / Verlangen nach kaltem Essen (Eiscreme u.s.w.) / schnell müde, aber auch kurze Schlafperioden regeneriert / v.a. rechtsseitig wirkend

  • Verschlimmerung: Gewitter / plötzlicher Wetterwechsel / Liegen auf der linken oder schmerzhaften Seite / Anstrengung / warmes Essen oder Trinken

  • Besserung: Ruhe, Schlaf / Liegen auf der rechten Seite / kalte Speisen und Getränke / Gesellschaft

 

 

 

 

 

Podophyllum (Maiapfel):

 

Podophyllum wächst an feuchten, schattigen Plätzen, meist in Wäldern. Indianerstämme verwendeten die Wurzel zum Austreiben von Würmern oder tropften den Saft der Wurzel ins Ohr, um Taubheit zu heilen.

 

 

  • Mögliche Indikationen: z.B. explosionsartiger Durchfall (frühmorgens) – schleimig, wässrig, stinkend  / Krämpfe vor dem Durchfall /  Durchfall im Zusammenhang mit Zahnungsbeschwerden /  Rektum- und Uterusprolaps

  • Gemüt: große, auch delirante Geschwätzigkeit / zappelig und unruhig

  • Leitsymptome: „Hydrantenstühle“ / Schwäche nach Durchfall / Senkungsgefühl / alternierende Beschwerden / v.a. rechtsseitig wirkend

  • Verschlimmerung: früh ab 3 Uhr / Sommer / Zahnung

  • Besserung: Liegen auf dem Bauch / lokale Wärme / Reiben der Leberregion

 

 

 

Pulsatilla pratensis (Küchenschelle):

 

die Küchenschelle wächst auf Wiesen in Mittel- und Nordeuropa. Die Blüten wurden früher zum Färben von Ostereiern verwendet. Schon immer war Pulsatilla als Heilmittel bei Augenerkrankungen bekannt. 

 

 

  • Mögliche Indikationen: z.B. Gynäkologische Beschwerden („Frauenmittel“) / Störungen am Bewegungsapparat / HNO-Erkrankungen / Verdauungsbeschwerden / Augenentzündungen / Blasenentzündung

  • Gemüt: mild, schüchtern, leicht beeinflussbar, nachgiebig / weint leicht und sucht nach Trost / Angst, verlassen zu werden /  wechselnde Stimmungen

  • Leitsymptome: schnell wechselnde Symptomatik sowohl nach Art als auch nach Lokalisierung / Absonderungen dick, mild, gelblich-grün / Durstlosigkeit, trotz trockenem Mund / ist frostig, aber möchte frische Luft / Abneigung gegen fettes Essen, warmes Essen und warme Getränke  / v.a. rechtsseitig wirkend

  • Verschlimmerung: Hitze, warmes Zimmer / Fette Speisen / vor Gewitter / abends und nachts / Liegen auf der linken oder schmerzlosen Seite

  • Besserung: Bewegung / frische Luft / kühle Anwendungen (obwohl frostig!)

 

 

 

Pyrogenium (Pyrexin):

 

Pyrogenium wird aus zersetztem Rindfleisch gewonnen, das man zwei Wochen lang in der Sonne stehen ließ. Es bildet sich das hochgiftige Zersetzungsprodukt Pyrexin. Dementsprechend wird es in homöopathischer Zubereitung vor allem bei septischen Zuständen verwendet.

 

  • Mögliche Indikationen: z.B. Septische Zustände / hohes Fieber / Nahrungsmittelvergiftungen

  • Gemüt: extreme Ruhelosigkeit / Delirium

  • Leitsymptome: übelriechende Absonderungen / Puls gemessen an der Körpertemperatur sehr hoch / Schwitzen bringt keinen Abfall der Körpertemperatur

  • Besserung: Bewegung 

 

 

 

 

Rhus toxicodendron (Giftsumach):

 

Der Giftsumach-Strauch wächst vor allem in buschigen Wäldern und feuchten Gegenden von Nordamerika und Europa. Eine Eigenheit der Pflanze ist es, dass sie nachts mehr giftige Toxicodendronsäure ausscheidet, als tagsüber, wenn die Sonne darauf scheint. Auf die Heilwirkung der Pflanze ist man gestoßen, als ein Mann, der sich mit Rhus toxicodendron vergiftet hatte, von seinem seit vielen Jahren bestehenden herpesartigem Ekzem geheilt wurde.

 

  • Mögliche Indikationen: z.B. Erkrankungen des Bewegungsapparat ( Muskeln, Sehnen, Bänder) / Rheuma / Neuralgien / Herzerkrankungen (Hypertrophie) / Haut (juckende Ausschläge, Herpesinfektionen) 

  • Ursachen: z.B. Überanstrengung, Zerrungen, Verstauchungen, Verrenkungen / feuchte Kälte / Nasswerden bei überhitztem, verschwitztem Körper

  • Gemüt: Ruhelosigkeit, nervöse Unruhe / ständiger Lagewechsel / nachts große Ängstlichkeit

  • Leitsymptome: ziehende, reißende Schmerzen / Steifheit , Angespanntheit / Ruhelosigkeit / Verlangen nach (kalter) Milch / rotes Dreieck an der Zungenspitze / Verschlimmerung bei Käte und Nässe

  • Verschlimmerung: Nasskaltes Wetter / in Ruhe / zu Beginn von Bewegung

  • Besserung: Wärme / warme Auflagen (auch Besserung von Juckreiz ! ) / fortgesetzte Bewegung / Lagewechsel

 

 

Wichtiger Hinweis:

 

Die auf der Seite angegebenen Informationen können nicht dazu benutzt werden, um Krankheiten und Leiden selbst zu behandeln. Dazu muss in jedem Fall der Rat eines fachkundigen Therapeuten hinzugezogen werden.

Insbesondere bei schwereren Erkrankungen ist unbedingt medizinisches Fachwissen erforderlich, um den Krankheitsverlauf richtig zu beurteilen und um entscheiden zu können, ob, wie und welche homöopathische Mittel zur Behandlung einsetzbar sind.

Bilder: http://www.gudjons-apotheke.de/     

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Naturheilpraxis Angela Will

Heilpraktikerin

Strengenbergstraße 36
90607 Rückersdorf

 

Tel.: +49 9123 98 33 60

Mail: info@praxis-angelawill.de

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Nach §3 des deutschen Heilmittelwerberechtes  weise ich darauf hin, dass es sich bei den hier vorgestellten Methoden um Verfahren der Erfahrungsmedizin handelt, die wissenschaftlich umstritten und schulmedizinisch nicht anerkannt sind.

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