Naturheilpraxis Angela Will
Naturheilpraxis Angela Will

Magnoliae flos (Magnolienblüte)

Chin.Name: xin yi

  • Gehört zu den „die Oberfläche freimachenden, wärmenden Mitteln`
  • Wirkt besonders im Kopf- und Gesichtsbereich, speziell auf die Nase
  • Angewandt z.B. bei verstopfter Nase, laufender Nase, Wucherungen in der Nase
  • Oft hilfreich bei Sinusitis
  • Auch äußerlich in Form von Nasentropfen oder Spülungen anwendbar
  • Nicht oder nur in passender Kombination bei Hitzesymptomen einnehmen

 

 

 

 

 

Moutan Cortex (Strauchpaeonienwurzelrinde)

Chin.Name: mu dan pi

  • Gehört zu den „Hitze-klärenden Mitteln“ (Blut-Hitze)
  • Ist bei vielen Arten von Blutungen geeignet
  • Anwendbar oft auch bei Fieber und Infektionskrankheiten
  • Als Heilmittel bei Menstruationsschmerzen, Schwellungen oder Abszessen
  • Im Klimakterium gegen Hitzewallungen einsetzbar
  • In neuerer Zeit auch gegen Bluthochdruck verwendet
  • Bei vielen allergischen Haut- oder Atemwegserkrankungen (z.B. Neurodermitis oder Heuschnupfen)
  • Darf nicht bei zu starker Menstruation und keinesfalls in der Schwangerschaft angewandt werden

 

 

 

 

Ophiopogonis Radix (Schlangenbartwurzel)

Chin.Name: mai men dong

  • Yin-Tonikum
  • Bei durch Yin-Mangel verursachtem trockenem Husten mit dickem, zähem Auswurf
  • Bei trockenem Mund, trockener Kehle und großem Durst
  • Gegen Reizbarkeit, Unruhe, Herzklopfen und Durchschlafstörungen
  • Oft wirksam bei Schwindel, Sehstörungen oder verschwommenem Sehen
  • Als Yin-Tonikum in der Geriatrie z.B. bei Rückenschmerzen oder Obstipation einsetzbar
  • Vorsichtig einnehmen bei Verdauungsschwäche mit Neigung zu Durchfall

 

 

 

 

 

Paeonia Radix alba (Weiße Pfingstrosenwurzel)

Chin.Name: bai shao

  • Blut-Tonikum
  • In sehr vielen Kombinationen enthalten
  • Wirkt entspannend und schmerzstillend, v.a. bei krampfartigen Beschwerden (das durch emotionalen Stress verkrampfte „Leber-Qi“ wird beruhigt)
  • Bei schmerzhaften Verdauungsproblemen
  • Bei Reizdarmsyndrom
  • Bei krampfartigen Menstruartionsbeschwerden
  • Oft anwendbar bei durch Blutschwäche hervorgerufener Blässe oder Schwindel
  • Nicht oder nur mit Vorsicht bzw. in passender Kombination bei Durchfall, der durch Qi-oder Yang-Mangel verursacht wird

 

 

 

 

 

Polygalae Radix (Sibirische Kreuzblumenwurzel)

Chin.Name: yuan zhi

  • Gehört zu den „Geist beruhigenden“ Mitteln
  • Eingesetzt  zur Beruhigung, bei Schlafstörungen sowie zu Verbesserung der Konzentration- und Merkfähigkeit
  • Aufgrund der schleimlösenden Wirkung auch als Hustenmittel geeignet
  • Als Pulver gemahlen und in Wein eingelegt innerlich und äußerlich bei Furunkeln und  Abszessen verwendet
  • Prinzipiell gut verträgliches Mittel, nur Vorsicht bei Hitze-Mustern

 

 

 

 

 

 

Polygoni multiflori Radix (Wurzel des vielblütigen Knöterich)

Chin.Name: he shou wu

  • Blut-tonisierendes Mittel
  • Wirkt gegen viele Altersbeschwerden
  • Gegen graue Haare (deutsche Übersetzung des chin.Namens: „Schwarzhaariger Herr He“)
  • Kräftigt Knochen, Gelenke und Sehnen
  • In China auch zur Zubereitung von stärkenden Suppen verwendet
  • Kann in zu hoher Dosierung evtl. zu Verdauungsbeschwerden führen

 

 

 

 

 

Puerariae Radix (Kopoubohnenwurzel)

Chin.Name: ge gen

  • Gehört zu den „die Oberfläche freimachenden, kühlenden Mitteln“
  • Auch als Nahrungsmittel verwendet
  • Wirkt besonders gegen Nackensteifigkeit, Nackenschmerzen und Kopfschmerzen
  • Leitet Toxine aus und kann so als Mittel bei „Katerbeschwerden“ durch zuviel Alkoholgenuss verwendet werden
  • Gut verträglich, aber bei schwachem Magen oder Durchfall in nicht allzu hohen Dosen einehmen

 

 

 

 

 

Rehmanniae Radix praeparata (präparierte Rehmanniawurzel)

Chin.Name: shu di huang

  • Das am häufigsten verwendete Blut-tonisierende Mittel in der TCM
  • Angewandt z.B. bei Blässe, Schwindel, Schlafstörungen, Nachtschweiß, LWS-Beschwerden, manchen Arten von Seh- oder Hörstörungen, Menstruationsbeschwerden oder Beschwerden im Klimakterium
  • Wirkt wie Polygonum Multiflorum gegen viele Altersbeschwerden
  • Wichtiges Stärkungs- und Aufbaumittel
  • Erzeugt sehr leicht Nebenwirkungen wie Blähungen, Bauchschmerzen und Durchfall und muss deshalb vorsichtig dosiert und mit anderen Arzneien richtig kombiniert werden

 

 

 

 

 

Zingiberis Rhizoma recens (frische Ingwerwurzel)

Chin.Name: sheng jiang

  • Gehört zu den „die Oberfläche freimachenden, wärmenden Mitteln`
  • Wird sowohl als Nahrungsmittel als auch als Arzneimittel verwendet
  • Wichtiges Heilmittel bei Erkältungskrankheiten
  • Mittel gegen Erbrechen, Reise- und Schwangerschaftsübelkeit
  • Bei chronischem Husten mit weißem Schleim
  • Entgiftende Wirkung auf andere Kräuter
  • Äußerlich als Fußbad zur Stärkung der Abwehrkraft
  • Nur mit Vorsicht bei Hitze und entzündlichen Erkrankungen

 

 

 

 

 

Zingiberis Rhizoma (Ingwerwurzelstock)

Chin.Name: gan jiang

  • Gehört zu den „das Innere wärmenden“ Mitteln
  • Bei Kälte im Körperinneren; z.B. allgemeine Frostigkeit, Blässe, Appetitmangel, kalte Extremitäten sowie Verlangen nach warmen Speisen und Getränken
  • Auch bei Durchfällen, v.a. frühmorgens („Hahnenschreidiarrhoe“)
  • Oft in Rezepturen zur Behandlung von heftigen, lokal fixierten Gelenkbeschwerden enthalten
  • Sehr heißer und scharfer Charakter, deshalb nicht bei Hitzesymptomatik oder allgemeiner Trockenheit geeignet (Yin-Leere)

 

 

 

 

 

 

Ziziphi Spinosae Semen (Stacheljujubensamen)

Chin.Name: suan zao ren

  • Gehört zu den „Geist beruhigenden“ Mitteln
  • Gut wirksam bei Ruhelosigkeit, Schlafstörungen, Nachtschweiß (Wechseljahrbeschwerden)
  • Bei durch Yin-Mangel verursachtem Spontanschweiß oder plötzlichem Herzklopfen mit Angstzuständen
  • Aufgrund des sauren Charakters sind jedoch Magenreizungen möglich (d.h. nicht für Patienten mit Magenübersäurung oder Sodbrennen geeignet)

 

 

 

 

 

Wichtiger Hinweis:

 

Die auf der Seite angegebenen Informationen können nicht dazu benutzt werden, um Krankheiten und Leiden selbst zu behandeln. Dazu muss in jedem Fall der Rat eines fachkundigen Therapeuten hinzugezogen werden.

TCM-Arzneien bestehen fast immer aus einer ausgewogenen und dem individuellen Bedarf des Patienten angepassten Mischung verschiedener Bestandteile. Die Zusammenstellung solcher Rezepturen erfordert ein langjähriges Studium der theoretischen Grundlagen der TCM sowie viel Erfahrung des Verordners.

Zudem müssen etwaige Wechselwirkungen mit westlichen Medikamenten, Kontraindikationen und Anwendungsverbote in der Schwangerschaft streng beachtet und berücksichtigt werden

Bilder:  http://www.lian.ch/    

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