Naturheilpraxis Angela Will
Naturheilpraxis Angela Will

Die fünf Wandlungsphasen

 

Die Lehre von den fünf Wandlungsphasen ist, ebenso wie das Yin – Yang – Modell, ein sehr altes Konzept der chinesischen Medizin. Es beschreibt sämtliche zyklische Prozesse in der Natur und im Universum, wobei auch der Mensch und alle anderen Lebewesen als Teile der Natur in diesen Kreislauf einbezogen sind.

 

Basierend auf der alten chinesischen Weisheit, dass alles in der Natur seine jeweilige Entsprechung und Ordnung hat, lassen sich nicht nur die Jahreszeiten, sondern sämtliche Phänomene des Makro- und Mikrokosmos in das Modell der Wandlungsphasen einordnen, wie z.B. Klimafaktoren, Tageszeiten, Farben, Gerüche, Himmelsrichtungen, Klänge, Organe, Lebensabschnitte, Emotionen u.s.w.

 

Die fünf Wandlungsphasen sind ein perfektes Erklärungsmodell für die Wirklichkeit, welches aus der genauen Beobachtung von Kosmos, Natur und Leben entstanden ist. Es handelt sich dabei aber keineswegs um ein starres Prinzip, sondern die Aussagekraft dieser Lehre liegt vor allem in der Tatsache, dass die einzelnen Phasen dieses Zyklus einen ständig fließenden und sich ineinander umwandelnden Prozess aus Entstehung und Vergehen darstellen.

 

Ein Leben gemäß dieses Kreislaufes ermöglicht Harmonie und Gesundheit; schwimmt man aber gegen den Strom dieser universell gültigen Gesetzmäßigkeiten, wird das Gleichgewicht gestört und Disharmonien und Erkrankungen können sich einstellen.

 

 

Folgende Grafik soll das System der fünf Wandlungsphasen bildlich veranschaulichen: 

 

Die Zyklen der 5 Wandlungsphasen

 

„Holz“     entspricht den Organen Leber und Gallenblase

Feuer“   entspricht den Organen Herz und Dünndarm

„Erde“     entspricht den  Organen Milz/Pankreas und Magen

„Metall“  entspricht den Organen Lunge und Dickdarm

„Wasser“ entspricht den Organen Niere und Blase

 

 

    

 

1.) Zyklus der Förderung bzw. Hervorbringung („Mutter – Kind ")

 

Jede Phase im Kreis der Elemente bringt als „Mutter“ die nächste Phase hervor bzw. ernährt und erzeugt diese. Zugleich ist diese Phase aber auch die Ernährte, d.h. das "Kind“, der vorhergehenden Phase.

 

 

Bildlich gesprochen kann dies folgendermaßen beschrieben werden:

 

Feuer verbrennt das Holz und lässt daraus Asche (Erde) entstehen.

In der Erde entstehen die Bodenschätze, die  Metall enthalten.

Metall und Erde teilen sich und machen dem Wasser Platz.

Das Wasser ernährt das Holz der Bäume.

Dieses Holz wiederum gibt dem Feuer Nahrung.

 

 

Beispiele für Vorgänge im Organismus bei Störung dieses Zyklus :

         

Ist die „Mutter“ zu schwach  kann sie das „Kind“ nicht richtig ernähren oder das „Kind“ ist zu schwach und nimmt der Mutter zuviel Energie weg:

Besteht beispielsweise eine Schwäche des Magenelementes (Erdelement), wird dies nach einer gewissen Zeit auch den Dickdarm (Metallelement) in Mitleidenschaft ziehen, da er von seiner „Mutterphase“ nicht mehr ausreichend gefördert wird. Dieser Mangel wird sich unbehandelt auch auf die im Zyklus folgenden Organe  (z.B. Gallenblase und Dünndarm) auswirken.

 

Andererseits kann eine „Überfülle“ im Kindelement auch die Mutterphase schädigen:

Herrscht im Herzen (Feuerelement) ein Energiestau (was sich durch übermäßige Hektik oder Reizüberflutung  leicht einstellen kann), wird  das auf Dauer auch auf die Leber (Hozlelement) negative Auswirkungen haben ("Missachtung").

 

 

 

 

2.) Zyklus der Kontrolle bzw. Bändigung („Großmutter – Enkel")

 

Dieser Zyklus hat die Aufgabe, das gesamte Gefüge zu regulieren. Jede Phase (Großmutter) setzt der von ihr kontrollierten Phase (Enkel) Grenzen, um diese nicht übermächtig werden zu lassen. Gleichzeitig ist aber auch jede kontrollierende Phase wieder Kontrollierte ihrer eigenen „Großmutter“. Das System funktioniert, wenn sich Kontrolle und Kontrolliertwerden im Gleichgewicht befinden.

 

Bildlich gesprochen stellt sich das folgendermaßen dar:

 

Feuer wird kontrolliert (gelöscht) vom Wasser.

Erde wird kontrolliert (in der Ausbreitung gehemmt) vom Holz.

Metall wird kontrolliert (geschmolzen) vom Feuer.

Wasser wird kontrolliert (gestaut) von der Erde.

Holz wird kontrolliert (gespalten) von Metall.

 

 

Beispiele für Vorgänge im Organismus bei Störung dieses Zyklus:

 

Ist beispielsweise das Holzelement (Leber) zu stark, wird es das Erdelement (Milz, Magen) nicht nur kontrollieren, sondern zu stark kontrollieren und damit schwächen ("Überkontrolle"). Vielerlei Magenbeschwerden haben ihren Ursprung aus diesem Grund in einer aufgestauten Leber-Energie, die wiederum sehr oft aufgrund unterdrückter Emotionen wie Ärger oder Frustration entsteht.

 

Ist hingegen das Wasserelement (Niere) zu schwach, wird es das Feuer des Herzens nicht ausreichend kontrollieren (kühlen) können. Bluthochdruck und andere Herzprobleme können die Folge sein.

 

Dagegen verursacht eine Schwäche im Feuerelement (z.B. Herzinsuffizienz) oft Lungenprobleme (z.B. Atemnot, Asthma oder Wasser in der Lunge), da das Metallelement (die Lunge) nicht genügend kontrolliert wird und sich damit eine krankhafte Fülle einstellt.

 

 

 

 

3.) Zyklus der Verspottung bzw. Rebellion:

 

Diese Disharmonie tritt dann ein, wenn die kontrollierte Phase (Enkel) stärker wird als ihre Kontrolleurin (Großmutter). Der Enkel verspottet bzw. rebelliert gegen die Großmutter oder attackiert diese sogar.

 

Beispielsweise kann ein überstarkes Feuerelement (z.B. Bluthochdruck) das Wasserelement, das eigentlich zum Kühlen des Feuers erforderlich wäre, attackieren und damit schädigen. Die erforderliche Wasserenergie ist dann nicht mehr vorhanden; d.h. die Niere wird geschwächt und krank.

 

 

Die Wandlungsphasen und ihre Entsprechungen:

 

 

 

 

Holz

 

Feuer

 

Erde

 

Metall

 

Wasser

 

Jahrezeits

 

Frühling

 

Sommer

 

Spätsomm.

 

Herbst

 

Winter

 

Tageszeit

 

Morgen

 

Mittag

 

Nachmittag

 

Abend

 

Nacht

 

Himmelsricht

 

Osten

 

Süden

 

Mitte

 

Westen

 

Norden

 

Farbe

 

Grün

 

Rot

 

Gelb

 

Weiß

 

Schwarz

 

Geschmack

 

Sauer

 

Bitter

 

Süß

 

Scharf

 

Salzig

 

Geruch

 

Ranzig

 

Verbrannt

 

Süßlich

 

Verrottet

 

Faulig

 

Stimme

 

Schreien

 

Lachen

 

Singen

 

Weinen

 

Stöhnen

 

Organ

 

Leber

Gallenbl.

 

Herz

Dünndarm

 

Milz

Magen

 

Lunge

Dickdarm

 

Niere

Blase

 

Sinnesorgan

 

Augen

 

Zunge

 

Mund

 

Nase/Haut

 

Ohren

 

Gewebe

 

Sehnen

 

Gefäße

 

Muskeln

 

Haut

 

Knochen

Zähne

 

 

Klimafaktor

 

Wind

 

Hitze

 

Feuchtigk.

 

Trockenh.

 

Kälte

 

Emotion

 

Wut

 

Erregung

 

Grübeln

 

Trauer

 

Angst

 

 

 

 

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